Zwischenbericht: Zeiss Ikon Ikonta

Ach ja, das Wetter. Aktuell ist es grau, stürmisch und nass. Also keine guten Bedingungen, um mit meinem Oldtimer auf Tour zu gehen. Ich hoffe dennoch, dass ich mein Ziel, 2 Filme zu verwenden noch erreichen kann.

Dennoch kann ich schon erste Eindrücke melden und mich mal etwas im Fachsimpeln versuchen.

Kurz zu den Fakten:

  • Kamera: Zeiss Ikon Ikonta 521/16
  • Objektiv: Prontor-S 1:3,5, Brennweite 75mm
  • Film: Rollfilm schwarz &weiß ASA 200
  • Bildformat 6 x 6 cm

Um die Kamera zu verwenden, gibt es links neben dem Suche einen kleinen Verschluss. Beim Betätigen springt der Sucher auf und löst den Riegel für den Balg. Nun kann man am Balg Belichtungszeit, Blende und Entfernung einstellen. Durch den fehlenden Belichtungsmesser ist das alles eher eine Gefühlssache, ebenso wie die Entfernung zu schätzen.

Um ein Bild machen zu können, muss der Verschluss am Objektiv aufgezogen werden. Die Zeiss Ikon Ikonta hat einen Schutz vor Doppelbelichtungen, was bei Rollfilmkameras eher selten ist. Daher muss der Film aufgezogen werden, bis man ein leises Klicken hört, oder neben der Spule ein roter Punkt erscheint.

Rückansicht Zeiss Ikon Ikonta

Bei den ersten Fotos habe ich Hoch- und Querformate versucht und wer gut aufgepasst hat, wird festellen, dass das ziemlich dumm ist, da das Bildformat quadratisch ist. Aber ich lerne ja auch dazu.

Bei der Ikonta braucht man die Sicht auf den Rollfilm auf der Rückseite der Kamera eigentlich nicht. Durch die Doppelbelichtungssperre macht das die Kamera schon fast automatisch.

Mir fällt es sehr schwer Einschätzungen über die zu erwartenden Bilder zu machen. Meist habe ich mit einer Blende von 5,6 oder 8 gearbeitet. Ob das reicht, werde ich nächste Woche festellen. Dazu aber noch ein paar schlaue Sprüche aus meiner Schulzeit:

Sonne lacht – Blende 8

Je größer die Blendenzahl, desto kleiner die Blende

Aber was habe ich nun eigentlich so fotografiert? Mit kindlicher Naivität einfach mal alles, was nicht schnell genug weglaufen konnte. Die Aussicht von der Büroterrasse, das Bürogebäude nebenan, die gelben Tulpen meines Kollegen, Freunde im Pub. Also schon etwas abwechslungsreich und mit der Hoffnung, dass zumindest 1/3 der Bilder etwas wird.

4 Kommentare zu „Zwischenbericht: Zeiss Ikon Ikonta

    1. Noch eine Ergänzung. Ist die Doppelbelichtungssperre so genau, dass keine überlappenden Belichtungen entstehen? Dies habe ich bei meiner Kamera gar nicht kontrolliert. Bin immer auf die Filmnummer im Fensterchen gegangen.
      Das Rot-Fensterchen immer wieder schliessen!
      Habe auf dem Negativ schon mal die Filmziffern gesehen. (bei 400ASA)

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      1. Erst nach meinem Test kann ich dir sagen, wie gut die Doppelbelichtungssperre ist. Aktuell stimmt die Info auf dem Rollfilm nicht mit der der Sperre überein, weswegen ich nur raten kann, wie viele Fotos ich noch vor mir habe.

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    2. Danke, aber ich wollte tatsächlich bewusst den ersten Versuch ohne technische Hilfsmittel starten. Ansonsten habe ich neben meinen Kameras natürlich auch diverse alte Belichtungsmesser, die auf ihren Einsatz warten.

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